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Wichtige Änderung
Abgesagt in der Barclays Arena – verlegt in die Sporthalle Hamburg
Die Veranstaltung findet nicht in der Barclays Arena statt, sondern am 20.05.2027 in der Sporthalle Hamburg.
Neuer Termin: Donnerstag, 20.05.2027
Neuer Ort: Sporthalle Hamburg, Krochmannstraße 55, 22297 Hamburg
Bei Fragen zu Ihren Tickets wenden Sie sich bitte an die Plattform, bei der Sie Ihre Tickets gekauft haben, oder an den Veranstalter.
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RIN bringt die Nostalgia Tour am 26. November 2026 in die Barclays Arena Hamburg. Präsentiert von DIFFUS und Rausgegangen ist das der Hamburger Termin einer Tournee, die ihn durch die großen Hallen im deutschsprachigen Raum führt und die Dimension der Shows macht deutlich, wo RIN in der deutschen Rapszene heute steht.
Anlass ist sein neues Album Nostalgia. Wer die letzten Jahre mitverfolgt hat, weiß, dass RIN selten etwas ohne Konzept macht und das gilt auch für diese Tour. Nostalgia ist kein reines Rückwärtsschauen, sondern eher eine Auseinandersetzung mit dem, was geblieben ist und was sich verändert hat. Was das auf der Bühne bedeutet, lässt sich ahnen: RIN hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er Live-Shows nicht einfach als verlängerten Plattenverkauf begreift, sondern als eigenständiges Format. Wer ihn zuletzt beim splash! oder in Frauenfeld gesehen hat, weiß, dass da mehr passiert als ein Setlist-Abarbeiten.
Infos zu RIN
Renato Simunović, besser bekannt als RIN, ist in Bietigheim-Bissingen aufgewachsen, einer Kleinstadt zwischen Stuttgart und Heilbronn, die man auf keiner Musiklandkarte gefunden hätte, bis er sie selbst dort eingetragen hat. Als Sohn kroatischer Einwanderer, der mit 50 Cent und jugoslawischer Musik aufgewachsen ist, war sein Zugang zu Rap von Anfang an anders als der seiner Zeitgenossen. 2012 trat RIN beim Freestyle-Battle im lokalen Japangarten an. Vier Jahre später war „Bianco", seine gemeinsame Single mit dem Wiener Rapper Yung Hurn, der Track des Sommers – Juice-Magazin-Single des Jahres, Millionen Plays, und das ohne Label im Rücken.
Was folgte, hat den deutschen Rap nachhaltig verändert. Sein Debütalbum „Eros" (2017) klang nach nichts, was vorher aus Deutschland gekommen war: Synthie-lastig, melancholisch, irgendwo zwischen Hinterhof und Haute Couture. Die 1LIVE Krone für das beste Album desselben Jahres war Bestätigung von oben; die ausverkauften Touren mit über 100.000 Tickets waren Bestätigung von unten. Das Mixtape „Planet Megatron" (2018) setzte mit „Dior 2001" einen weiteren Marker – Platz vier in den deutschen Charts, Platin-Zertifizierung.
Mit „Nimmerland" (2019) und „Kleinstadt" (2021) hat RIN bewiesen, dass er kein One-Wave-Künstler ist. „Kleinstadt", das Album, das seinen eigenen Heimatbegriff zum Konzept macht, landete auf Platz eins der deutschen Hip-Hop-Charts und holte Kollaborationen mit Trettmann, Bausa und der Band Bilderbuch unter ein Dach, das nur RIN bauen konnte. Fünf Jahre Pause später erschien Anfang 2026 „Nostalgia" und erinnerte alle daran, warum man auf ihn gewartet hatte.
